Historisches

Auszug aus der Chronik der

Freiwilligen Feuerwehr Schlagen

Über Initiative mehrere Hausbesitzer aus den Ortschaften Hinterschlagen, Vorderschlagen und Buchleiten, welche bereits der Freiwilligen Feuerwehr Ampflwang angehörten, kam es Anfang 1913 zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schlagen.

Zum ersten Kommandanten wurde Franz Eberl gewählt.

Bereits im selben Jahr wurde mit dem Bau einer Zeugstätte begonnen.

Im Jahre 1927 erfolgte ein Handspritzenumtausch mit der Freiwilligen Feuerwehr Ampflwang und eine Kleinhandspritze mit 70 m Schläuchen wurde von Lukasberg nach Hinterschlagen überstellt.

Die Spritzenbespannung erfolgte mittels Pferden, für die die Landwirte aus Vorderschlagen abwechselnd verantwortlich waren.

1932 wurde um 3200 Schilling die erste Motorspritze, ein Fabrikant der Fa. Gugg, angekauft. Bereits im Juni des selben Jahres wurde die neue Motorspritze, bei einem Waldbrand im Garteisholz zum ersten mal eingesetzt.

Die Eingliederung Österreichs an das Deutsche Reich bewirkte am 17. Juli 1938 die Auflösung der Feuerwehr Schlagen, die als Löschzug der Feuerwehr Ampflwang zugeordnet wurde.

Zur Sanierung der finanziellen Gebarung wurde am 25. Jänner 1947 ein Ball im Gasthaus Haas in Vorderschlagen veranstaltet.

In die Annalen der Feuerwehrgeschichte geht besonders das Jahr 1953 ein, nachdem 5 Brände in Ampflwang registriert wurden. Der erste Brand brach in der Scheune der Landwirtes Johann Mairinger (Zöhr) in Lukasberg aus, dem am 23. Juli ein Scheunenbrand des Landwirtes Franz Hötzinger in Wasenbach folgte.

Der 14. November versetzte die Bevölkerung in Angst und Panik, als es erstmals um 19 Uhr Brandalarm gab, da am Gelände der WTK ein Gebäude in Flammen stand. Die Scheunen des Landwirtes Josef Nöhammer ( Schuhkristl) und Gastwirtes Josef Mayr wurden in weiteren Folge durch eine Feuerbrunst vernichtet.

1962 wurde ein Löschteich in Vorderschlagen erichtet.

Als sehr positiv erwies sich der neue Löschteich am 21. Juli 1964 bei einem Brand des Landwirtes Alois Pachinger, da durch die schnelle und ausreichende Wasserversorgung ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden konnte.

Am 26. März 1966 wurde eine Motorsprite der Firma Rosenbauer um 35.500 Schilling verkauft.

Der immer mehr fortschreitenden Motorisierung entsprechend, erfolgte im Februar 1976 der Ankauf eines Rettungsfahrzeuges, ein VW 27, der Rot Kreuz Dienststelle Vöcklabruck, zum Preis von 23.760 Schilling. Dieses wurde darauf von den Mitgliedern zum Feuerwehr Einsatzfahrzeug umgebaut.

Um 311.000 Schilling wurde 1982 ein neues Kleinlöschfahrzeug der Fa. Rosenbauer angekauft. Das bisherige Fahrzeug wurde an die FF Zell/ Pettenfirst verkauft.

Die Aktivitäten der letzten 10 Jahre

Die Einsatzhöhepunkte:

1993:  Brand im Heizraum der Fam. Hötzinger (Hinterschlagen)

1994:  Personensuche Hr. Kolodka

1995:  Speisefettbrand bei der Fam. Heimbuchner (Vorderschlagen)

Freimachen von Verkehrswegen im Pflichtbereich (Dezember)

1996:  Kabelbrand bei der Fam. Stadlbauer (Buchleitenfeld)

1997:  Brände bei den Familien Janko (Waldpoint)

Jakschy (Stezhammerstraße)

Mayr (Hausruckstraße)

1998:  Brand in den OTA der WTK (Sortierung)

1999:  Brände in den OTA der WTK (Sortierung), der Fam. Prenneis und Jakschy (beide

Stelzhammerstraße)

2000:  Silobrand in der Fa. Werzalit

Hochwassereinsätze im Pflichtbereich

2001:  Brandeinsatz bei der Fam. Friedl (Vorderschlagen)

Öleinsätze auf der B143 und im Auholz

2002:  Jahrhunderthochwasser – Einsätze im Pflichtbereich sowie Assistentzeinsätze

In Attnang und Ansfelden.